Kontrolle
Um eine optimale Entwicklung des Operationsergebnisses zu erzielen, raten wir dringend dazu, die Nachuntersuchungstermine wahrzunehmen.Nachuntersuchung innerhalb von 24-48 Stunden nach der Operation Nachuntersuchung ca. nach 1 Monat Nachuntersuchung ca. nach 3 Monaten Nachuntersuchung ca. nach einem Jahr
Laser - Methode hilft Millionen Fehlsichtigen
LASIK = Gutes Sehen ohne Hilfsmittel
Die LASIK-Methode ist ein neues Verfahren, mit dem unter Verwendung modernster Lasertechnik Fehlsichtigkeit schnell, schmerzfrei und sicher operativ korrigiert werden kann. Dachverbände der deutsche Augenärzte haben die LASIK-Methode bereits als Verfahren zur Korrektur von Kurzsichtigkeit bis - 10 Dioptrien und Hornhautverkrümmung bis 3 Dioptrien wissenschaftlich anerkannt.
Die LASIK-Methode ist ein schonendes Verfahren zur operativen Korrektur von Kurzsichtigkeit, kann aber auch zur Korrektur von Weitsichtigkeit bis +5 Dioptrien mit Erfolg eingesetzt werden. Weltweit profitieren bereits über drei Millionen Fehlsichtige von der Korrektur ihres Sehfehlers mit der LASIK und können heute auf Sehhilfen im täglichen Leben verzichten. In Deutschland liegen bereits Erfahrungen von mehr als 3.000.000 LASIK-Operationen vor.
Der Begriff LASIK bedeutet „Laser in situ Keratomileusis" beziehungsweise „Laserabtrag im Inneren des Hornhautgewebes". Es handelt sich hierbei um eine innovative Laserchirurgie-Methode, mit der Augenärzte seit Jahren fehlsichtige Patienten behandeln, die für die Ferne auf Brille oder Kontaktlinsen verzichten möchten. Der Hauptvorteil der LASIK-Methode gegenüber früheren Verfahren ist vor allem, dass nicht mehr die äußere Oberfläche der Hornhaut des Auges mittels Laserstrahl bearbeitet wird, sondern das Innere; die äußere Struktur und der Schichtverbund der Hornhaut bleiben dabei erhalten.
Beim LASIK-Verfahren schneidet der Chirurg ein hauchdünnes Scheibchen der Hornhaut mit einem Präzisionsinstrument (Mikrokeratom) ein und klappt dieses Scheibchen anschließend wie einen Buchdeckel auf. Dann werden mit einem speziellen Laser im Inneren der Hornhaut einige tausendstel Millimeter abgetragen. Anschließend wird der Deckel wieder zugeklappt und das Hornhautscheibchen schützt wie ein körpereigenes Pflaster die entstandene Wunde, die so ungestört heilen kann. Das verwendete Laserinstrument ist ein Excimer-Laser, der sehr kurze ultraviolette Lichtimpulse erzeugt und äußerst präzise arbeitet.
Die LASIK-Methode hat zahlreiche Vorteile: Patienten spüren durch lokal betäubende Augentropfen in der Regel keine Schmerzen während und nach dem Eingriff. Schon wenige Stunden nach der LASIK-Behandlung kann der Patient wieder gut sehen, vorübergehende Sehschwankungen treten meist nur in den ersten drei Tagen nach der Behandlung auf. Das LASIK-Verfahren führt zu keinen sichtbaren Narben. Auf dem Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen im Juni 1999 wurde die LASIK-Methode wissenschaftlich anerkannt und als geeignetes operatives Korrekturverfahren eingestuft für Menschen, die an einer Kurzsichtigkeit bis - 10 Dioptrien oder Hornhautverkrümmung bis 3 Dioptrien leiden - das sind in Deutschland etwa 18 Millionen. Darüber hinaus kann mit der LASIK-Methode auch Menschen geholfen werden, die weitsichtig sind (bis +3 Dioptrien).
Die LASIK-Methode ist nicht geeignet für Menschen, die sehr stark kurzsichtig (-10 bis - 20 Dioptrien) oder stark weitsichtig (mehr als +5 Dioptrien) sind oder an Alterssichtigkeit leiden - hier kommen dann linsenchirurgische Verfahren zum Einsatz; zur Korrektur der Aiterssichtigkeit gibt es heute noch kein anerkannt wirksames Operationsverfahren.
In den USA haben sich bis zum Jahr 1996 80.000 Fehlsichtige mit der LASIK-Methode behandeln lassen, 1997 wurden 220.000, 1998 bereits 430.000 und 1999 wurden mehr als 1 Million Menschen damit behandelt. Die LASIK-Erfolgsraten sind beachtlich: Bei geringer bis mittelschwerer Kurzsichtigkeit (bis etwa - 6 Dioptrien) kann mit der LASIK-Methode in etwa 95% der Fälle die Fehlsichtigkeit korrigiert werden.
Bis zu einer Kurzsichtigkeit von - 10 Dioptrien beträgt die LASIK-Erfolgsrate etwa 80% und in zwei Drittel der Fälle korrigiert LASIK auch Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmungen. Die Ergebnisse einer aktuellen kanadischen Studie mit 4.000 Patienten bestätigten die erwarteten Erfolgsraten der LASIK-Therapie (Quelle: Dr. Mullie, Dr. Balazsi, American Society of Cataract and Refractive Surgery, Boston 1999). Voraussetzung für den Erfolg ist allerdings, dass der Eingriff von einem erfahrenen und mit der modernsten Technik bestens vertrauten Augenchirurgen ausgeführt wird.
Damit sicher gestellt ist, dass die LASIK-Methode auch in Deutschland mit der größtmöglichen Perfektion und Präzision unter Beachtung der höchsten Sicherheitsstandards durchgeführt wird, kontrolliert die Kommission Refraktive Chirurgie (KRC) die Anwendungsvoraussetzungen und die Ergebnisse der LASIK-Eingriffe fortlaufend. Die KRC wurde 1995 als gemeinsame Kommission der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) und des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands (BVA) eingesetzt.

